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Vogtland Panoramaweg

Presse- und Sprungrichterturm

Der Sprungrichterturm ist nach dem Anlaufbauwerk das markanteste Bauwerk einer Schanzenanlage. Nach Vorgaben durch die FIS wurden Funktion und Lage horizontal und vertikal klar definiert. Die Höhe der einzelnen Sprungrichterkabinen ist jeweils 69 cm versetzt und der Abstand zur Flugkurve des Skispringers fix vorgegeben, damit die Sicht der Kampfrichter für die Bewertung gleich ist. Innerhalb dieses Gebäudes werden Räume für Rennleitung, Weitenmessung, Trainer und VIP Gäste in Form von Besprechungs- und Büroräumen eingerichtet.

Der Sprungrichterturm ist Bindeglied zwischen Zuschauertribünen und Anlaufbauwerk und somit wichtiger Bestandteil dieses geschlossenen architektonischen Ensembles. Der Entwurf zeigt einen kompakten länglichen Körper, der scheinbar über dem Hang schwebt und sich der Schanze zuwendet. In Formensprache und Materialität korrespondiert die Röhre mit der fliegenden Kapsel am Anlaufbauwerk. Stützen heben den Baukörper aus der Landschaft und zelebrieren somit die Leichtigkeit und Dynamik des Skispringens. Gleichzeitig bietet sich somit Kampfrichtern und Gästen ein optimaler Blick auf den Athleten.

Grafik: © m2r-architecture

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Der Bau der Vogtland Arena wurde vom Freistaat Sachsen kofinanziert.

 

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