Die technischen Parameter der neuen Schanze...
... wurden so konzipiert, dass sie von einem breiten Spektrum an Skispringern, bereits von Sportlern ab dem Jugend- und Juniorenbereich, auch als Trainingsschanze ganzjährig genutzt werden kann. Bei der Festlegung der sprungtechnischen Parameter mit dem »Chairman of Sub-Committee for Jumping Hills« der FIS, Herrn Happle (D), und unserem FIS-Berater, Herrn Dr. Gasser (CH) wurde diesen Anforderungen Rechnung getragen. Der Bereich der Startplätze wurde von 17 auf 24 m nach unten erweitert. Der verkürzte Anlauf ermöglicht niedrigere Anlaufgeschwindigkeiten. Die Neigung des Aufsprunghanges wurde flacher gewählt. Somit ergibt sich für die Springer ein niedrigerer Luftstand und verringert auch bei Stürzen das Verletzungsrisiko der Athleten. Die größer gewählten Radien im Anlauf und im Übergang zum Auslauf bewirken eine Verringerung der Kompression für die Springer vor dem Absprung und nach dem Aufsprung.
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Ausgewählte technische Parameter
| Schanzengröße (HS [Hill size]) | 140 Meter |
| Höhe Auslauf bis Anlaufturm | 137,1 Meter |
| Länge Anlaufturm bis Ende Auslauf | 370 Meter |
| Höhe Anlaufturm | 30,27 Meter |
| Höhe Schanzentisch | 3,13 Meter |
| K-Punkt | 125 Meter |
| Neigung Schanzentisch | 11° |
| H/N-Verhältnis | 0,578 |
| Radius Anlauf/Absprung (R1) | 105 Meter |
| Neigung Hang bei K-Punkt | 34,5° |
| Neigung Hang bei L-Punkt (139,5m) | 32,5° |
| Radius Hang Übergang (R2) | 120/110 Meter |
| Schanzenrekord Winter | 146,5 Meter |
| Michael Uhrmann (Deutschland), 2. Februar 2011 | |
| Schanzenrekord Sommer | 144,0 Meter |
| Harri Olli (Finnland), 3. Oktober 2009 |
